Die multiple art Edition

Als Mitglied im Kieler Kunstverein multiple art beteilige ich mich mit dieser Auswahl an der Vereinsedition. Vom Verein festgelegt wurde als einheitliches Format DIN A4 mit einer Auflage von 22 Exemplaren und 8 Künstlerexemplaren (die hohe Anzahl an Künstlerexemplaren wurde gewählt, weil die Künstler untereinander gern Blätter tauschen). Auch der Preis von € 150,- für ein Blatt ohne Rahmen wurde von multiple art festgelegt.

Gedruckt werden die Motive auf Hahnemühle Photo Rag Ultra Smooth mit matter Oberfläche, Grammatur 305 g/m².

Die Werke biete ich auch in den Größen DIN A3 (€ 220,-) und A2 (€ 310,-) an, Auflage je 22 Exemplare und je 2 Künstlerexemplare. Auf Wunsch erstelle ich ein Angebot für eine Rahmung.

Die Bilder sind auf Anfrage erhältlich: info(Replace this parenthesis with the @ sign)joachim-andrae.de

Learn to read Art

Dieses Werk ist eine Hommage an den amerikanischen Künstler Lawrence Weiner. Der Satz Learn to Read Art taucht mehrmals in seinem Werk auf. Weiner, einer der wichtigsten Vertreter der konzeptuellen Kunst, arbeitete seit den späten 1960er Jahren mit Text. Die Entscheidung, denselben Titel für eine Arbeit zu verwenden, bringt beide Positionen ins Gespräch miteinander. 

Die Worte „learn“ und „art“ bilden ein rotes Textgewebe. „to“ und „read“ sind in schwarzer Schrift drübergeschrieben. Die Arbeit wurde mit einer mechanischen Schreibmaschine, einer „Adler record“, Baujahr 1962, auf Zeichenpapier angefertigt. Das Original wurde anschließend eingescannt und als Fine Art Print auf Hahnemühle Papier gedruckt. 

Fine Art is typewritten

Bei diesem Werk bildet die rote Schrift ebenfalls ein dichtes Textgewebe, die schwarzen Textblöcke erzeugen Spannung im Bild. Mit der Gestaltung lote ich die Möglichkeiten dieser Kunstform aus. 

Schreibmaschinenkunst hat eine lange Tradition. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts sind erste Kunstwerke mit der Schreibmaschine entstanden. In den 1960er und 1970er Jahren erlebte diese Kunstrichtung eine besondere Blüte, als experimentelle Künstler die Grenzen zwischen Schrift, Grafik und Abstraktion erkundet haben. Viele Künstler haben sich damals auch weltweit an Mail Art Aktionen beteiligt und untereinander Schreibmaschinengrafiken ausgetauscht.

Art for you

Auch dieses Werk entstand mit der „Adler record“ aus dem Jahr 1962, einem Gerät, dessen Produktion in eine Zeit fiel, als Maschinenschreiben noch eine verbreitete Fertigkeit war. Das Bild baut sich aus zwei Ebenen auf: das Wort „art“ bildet den Untergrund, ein rotes Gewebe aus dicht gesetzten Zeichen. Darüber legen sich die Worte „for und „you“ als schwarze Blöcke. 

Die Edition wird auf einem Hahnemühle Papier mit feiner Oberflächenstruktur und hoher Alterungsbeständigkeit in Museumsqualität gedruckt. Der Druck hält die Feinheiten der Schreibmaschinenschrift detailgenau fest. Erkennbar sind die leicht unregelmäßige Farbsättigung einzelner Buchstaben und Zufälligkeiten des mechanischen Druckvorgangs.

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